Termine und Veranstaltungen

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Villen und Siedlungen jüdischer Architekten in Köln

Samstag, 03.10.2020, 15 Uhr

Radtour durch Zollstock, Klettenberg, Sülz und Lindenthal

Köln zählte bis 1933 zu den Städten Deutschlands, die ein besonders reiches jüdisches Leben aufweisen konnten. Dies spiegelte sich sowohl in Kunst und Kultur als auch in der Architektur wider. Die jüdischen Architekten Robert Stern, Manfred Faber und Georg Falck bauten Villen in Marienburg und Lindenthal, Wohn- und Geschäftshäuser sowie Kinos in der Innenstadt, Siedlungen in Dellbrück, Mülheim, Riehl und Klettenberg. Darüber hinaus schufen sie Synagogen und Friedhofsbauten, aber auch Warenhäuser. Robert Stern baute im Jugendstil, Manfred Faber war angetan vom Neuen Bauen und Georg Falck wirkte nicht nur als Architekt, sondern auch als Bauunternehmer. Ihre Bauherren waren Alfred Tietz, Otto Greven, Cornelius Stüssgen oder jüdische Kaufleute und Bankiers.

Die Radtour führt durch Veedel, die von den Architekten sehr beeinflusst gestaltet wurden und an bzw. in Villen, die nahezu komplett erhalten sind.

Länge: 10 km, Dauer: 2 – 3 Stunden, Kosten 15 €

Tickets online unter www.koelsch-akademie.de

Die Akademie för uns kölsche Sproch bietet unter dem Titel „Urlaub in Köln“ Exkursionen durch Köln für Einheimische an, im Frühjahr 2021 folgen weitere Termine – tragen Sie sich für den Newsletter ein

Treffpunkt:
Kaesenstraße/Eifelplatz, Neustadt-Süd

Tags: Geschichte