Themenwochen Europa

Köln wählt Europa: Demokratie heißt Mitmachen

lg · 15.05.2019

Die Stadt Köln hat einen eigenen Web-Auftritt für die Wahlhelfer-Suche. Bild: Screenshot www.wahlhelfer.koeln

Die Stadt Köln hat einen eigenen Web-Auftritt für die Wahlhelfer-Suche. Bild: Screenshot www.wahlhelfer.koeln

Mehr als drei Wochen vor dem 26. Mai 2019 haben sich schon 7000 Kölnerinnen und Kölner als WahlhelferInnen gemeldet. Warum die Zahl noch unter Vorbehalt zu betrachten ist, was Wahlhelfer zu tun haben und wie man sich noch anmelden kann, lesen Sie in Teil 2 unserer Europa-Serie.

Ohne WahlhelferInnen keine Wahl. Sie sind es, die die Europawahl am 26. Mai 2019 organisieren, durchführen und die Stimmen auszählen. Mit 245 Wahlgebäuden und einem Briefwahlzentrum ist die Stadt Köln auf die Hilfe vieler Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Insgesamt 6.600 WahlhelferInnen sind gesucht. 

Das ist eine große Zahl - doch groß ist auch das Interesse der Kölner: Mehr als drei Wochen vor der Wahl haben sich schon 7.000 Menschen zum freiwilligen Dienst am Wahltag gemeldet. Stefanie Brimme, stellvertretende Leiterin der Bürgerdienste, ist begeistert: „Bei der Bundestagswahl haben wir noch zehn Tage vor dem Stichtag Helfer suchen müssen.“

Die Zahl sei sehr gut, müsse aber unter Vorbehalt betrachtet werden. Brimme rechnet damit, dass einige HelferInnen abspringen werden, weil viele in die gleichen Stadtteile wollten. Gleichzeitig dürften auch ein paar hinzukommen, denn die Werbemaßnahmen der Stadt laufen weiterhin. Eine davon ist die Plattform www.wahlhelfer.koeln. Ein übersichtlicher, motivierender Internetauftritt, der die wichtigsten Fragen in kurzen Sätzen klärt: Warum? Wer? Wie? Wieviel?

„Wir hatten diesmal eine professioneller Kampagne als bei bisherigen Wahlen“, sagt Brimme, „wir haben früher gestartet und auch früher unsere Stamm-Wahlhelferinnen und -helfer angeschrieben.“ Das allein erkläre aber nicht die hohe Zahl der Interessierten. Die politische Konstellation, der Brexit: Europa habe in der Augen der Menschen an Wertigkeit gewonnen, glaubt Brimme. Das Interesse ist gewachsen, und mit ihm der Wille sich einzusetzen.

WahlhelferIn: Die wichtigsten Fakten

  • Wer kann mitmachen: Deutsche und EU-Staatsangehörige, die mindestens 18 Jahre alt sind.
  • Was tun WahlhelferInnen: Sie prüfen die Wahlberechtigung anhand des Wählerverzeichnisses, geben die Stimmzettel aus und ermitteln das Wahlergebnis.
  • Gibt es etwas dafür: Ja - ein Erfrischungsgeld zwischen 40 und 70 Euro.
  • Wie kann ich mich anmelden: Telefonisch unter 0221 / 221-343 33, per E-Mail an wahlhelfer@stadt.koeln oder per Online-Formular.

 


Ein Schulungsvideo zeigt WahlhelferInnen, was zu tun ist, bevor das Wahlbüro öffnet (Abspielen per Klick auf das Bild). Quelle: Youtube

Weitere Informationen

Sie überlegen noch, Wahlhelfer zu werden? Informieren Sie sich auf der Internetseite www.wahlhelfer.koeln.

Für alle bereits berufenen Wahlhelfer, aber auch für diejenigen, die sich vorab über die Aufgaben informieren wollen, gibt es ein ausführliches Angebot auf der Wahlhelferplattform der Stadt Köln.

Weitere Beiträge der Serie „Köln wählt Europa“:

In unserer Serie „Köln wählt Europa“ begleiten wir Sie in den Wochen bis zur Wahl. Im ersten Teil lesen Sie, was es mit der Brief- und Direktwahl auf sich hat.

Unter dem Titel „Auf ein Kölsch mit den Partnerstädten“ geht es im dritten Teil um die ungewöhnliche Werbeaktion von Pulse of Europa und CologneAlliance.

Hier geht es zu allen Beiträgen unserer Themenwochen Europa!

Tags: Europa , Politik

Kategorien: Leben in Köln , Themenwochen Europa