Leben in Köln

Heiße Themen angepackt

Wolfgang Guth-KölnerLeben Ausgabe 2/2017 · 04.04.2017

Der Vorstand der SVK: Karl-Heinz Pasch,  Heiko Nigmann, Hedwig Krüger-Israel, Dr. Martin Theisohn und Sigrid Buchholz. Foto: privat

Der Vorstand der SVK: Karl-Heinz Pasch, Heiko Nigmann, Hedwig Krüger-Israel, Dr. Martin Theisohn und Sigrid Buchholz. Foto: privat

Für freie Fahrten mit Bus und Bahn und ein fußgängerfreundliches Köln setzt sich der Vorstand der Seniorenvertretung der Stadt Köln (SVK) ein.

Im Rahmen des Kölner Vorsorgetages im Park-Inn-Hotel stellte sich der von der Stadtkonferenz der Seniorenvertretung gewählte Vorstand vor. Dabei übte Heiko Nigmann, seit Februar Sprecher der SVK, heftige Kritik an den geplanten Tarifänderungen bei den Kölner Verkehrsbetrieben. Den Wegfall des Vierer-Tickets lehnt die SVK wegen der damit verbundenen verdeckten Preiserhöhung ab. „Die Einführung eines Rabatts nur noch für Handy-Tickets berücksichtigt nicht das Interesse älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Viele haben kein Handy und können sich auch keines leisten“, betonte Nigmann. Der ehemalige Gewerkschafter und Ford-Betriebsrat fordert stattdessen kostenfreie Fahrten zu verkehrsarmen Zeiten für Menschen ab siebzig Jahren. „Nachgewiesen alleine durch den Personalausweis“, so will Nigmann zusätzlichen Verwaltungsaufwand von Anfang an vermeiden. Als weiteres Aktionsfeld sieht der Vorstand die Entwicklung Kölns zu einer fußgänger-gerechten Stadt an. Fußwege seien oft durch Fahrzeuge versperrt und für Menschen mit Rollator oder Rollstuhl nicht benutzbar. Gemeinsam mit den in den Stadtbezirken tätigen neun Bezirks-Seniorenvertretungen sollen der Arbeitsschwerpunkt entwickelt und Aktionen geplant werden.

Verbesserung der Lebenssituation

Ziel der Arbeit der SVK sei immer die Verbesserung der Lebenssituation der Senioren in Köln. „Parteiisch für die Interessen der Senioren eintreten, an sachlichen Themen arbeiten und nicht parteipolitisch orientiert sein“, so umreißt der Vorstand das Selbstverständnis seiner Arbeit. Neben Nigmann gehören ihm die Stellvertreter Sigrid Buchholz und Karl-Heinz Pasch, die Schatzmeisterin Hedwig Krüger-Israel und Dr. Martin Theisohn als Schriftführer an. Die Möglichkeiten der SVK wollen sie erweitert sehen und fordern daher über das Rederecht in Bezirksvertretungen und Ratsausschüssen hinaus ein eigenes Antragsrecht.

Der SVK gehören 47 direkt von den über 60-jährigen Kölnern gewählte Mitglieder an. Sie vertritt die Interessen der älteren Generation gegenüber Politik, Verwaltung und Trägern der Altenhilfe. Die Seniorenvertretung arbeitet ehrenamtlich, überparteilich und überkonfessionell und ist in jedem Stadtbezirk und gesamtstädtisch aktiv.

Der SVK gehören 47 direkt von den über 60-jährigen Kölnern gewählte Mitglieder an. Sie vertritt die Interessen der älteren Generation gegenüber Politik, Verwaltung und Trägern der Altenhilfe. Die Seniorenvertretung arbeitet ehrenamtlich, überparteilich und überkonfessionell und ist in jedem Stadtbezirk und gesamtstädtisch aktiv.

Kontakt zur SVK:
Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 KölnTel. 0221 / 221-275 15,
E-Mail: seniorenvertretung@stadt-koeln.de

Tags: Kölnerin , Politik , Seniorenvertretung

Kategorien: Leben in Köln